Kopfschmerz Attacken können bis zu drei Tage dauern. Hierbei kann es zu Übelkeit, Erbrechen und einer Empfindlichkeit gegenüber Licht, Lärm und Gerüchen kommen. Besonders körperliche Aktivitäten können den Schmerz verschlimmern. Alleine in Deutschland leiden über 8 Millionen Menschen an einer Migräne. Die Schmerzen und anderen Symptome können für einen erkrankten eine starke Belastung sein. Im schlimmsten Fall können sie Auswirkungen auf das Familien- oder Berufsleben haben. Aber wie äußert sich eine klassische Migräne Attacke. Natürlich ist nicht jeder Kopfschmerz gleich eine Migräne Attacke. Kopfschmerzen können schließlich die unterschiedlichsten Ursachen haben.

Diagnose Migräne

Eine Migräne wird bei einer Diagnose in unterschiede Stufen eingeteilt. Hierbei handelt es sich um primäre oder sekundäre Kopfschmerzen und kraniale Neuropathien. Dazu kommen ein zentraler und primärer Gesichtsschmerz sowie andere Kopfschmerzen, die bei einer starken Form an Migräne auftauchen können. Eine Migräne kann beispielsweise als Begleiterscheinung von anderen Krankheiten wie zum Beispiel einer Erkältung oder einem grippalen Infekt auftauchen. Sie kann auch die Folge eines schweren Unfalls sein. In vielen Fällen äußert sich eine Migräne durch einen ständig wiederkehrenden Kopfschmerz inklusive einiger Begleiterscheinungen. Bei vielen Betroffenen besteht noch ein hoher Informationsbedarf.

Wie zeigt sich eine Migräne?

Eine Migräne gehört zu den neurologischen Erkrankungen, die vor allem das Nervensystem betreffen. Auch in der heutigen Zeit kommt es vor, dass rund 40% der Fälle nicht klar als Migräne diagnostiziert werden. Mediziner unterscheiden bei einer Migräne rund 22 verschiedene Arten. Die am häufigsten vorkommende Art ist eine Migräne ohne Aura. Sie äußert sich häufig durch visuelle Symptome. Viele Betroffene berichten von Gesichtsfeldausfällen und einem Flimmern vor den Augen. Aber auch Sprachstörungen oder motorische Ausfälle sind keine Seltenheit. Sollte eine Migräne ohne Aura vorliegen, kommen diese Symptome nicht vor. Die Symptome können je nach Erkrankung sehr unterschiedlich stark ausfallen. Die Schmerzen verschlimmern sich während einer Attacke besonders dann sehr stark, wenn der Erkrankte körperlich aktiv ist. Ein besonderes Merkmal einer Migräne ist diese Steigerung und Art des Kopfschmerzes, sodass er sich häufig von normalen Kopfschmerzen abgrenzen lässt. Eine ähnliche Form der Migräne ist ein Spannungskopfschmerz. Dieser Schmerz tritt dann auf, wenn eine Verspannung in der Rücken- oder Nackenmuskulatur vorliegt. Haupt Kopfschmerzphasen während einer Migräne können zwischen 4 und 72 Stunden auftreten. Eine Attacke kann mehrmals die Woche auftreten. Im Durchschnitt leiden Betroffene drei bis vier Tage im Monat unter einer heftigen Kopfschmerzattacke. Bei einer episodischen Migräne treten die Schmerzen bis zu 14 Tage im Monat auf. Bei einer chronischen Attacke dagegen leiden Betroffene noch häufiger unter starken Schmerzen. Eine Migräne sollte immer von einem Arzt behandelt werden. Normale Kopfschmerztabletten reichen nicht aus. Gleichzeitig bergen sie das Risiko, dass sie einige Nebenwirkungen auslösen können. Je nach Stärke und Art der Migräne wird der Arzt eine entsprechende Therapie einleiten.