Einige Frauen hadern tagtäglich mit ihren Falten im Gesicht. Dies ist zwar verständlich, aber im Grunde nicht nötig, denn Falten gehören einfach zu unserem Leben dazu. Ob nun die Denkfalten auf der Stirn und die Lachfältchen um den Mund – Falten zeichnen nicht nur unser Lebensalter, sondern auch unsere menschlichen Charakterzüge. Sie verraten uns aber allerdings noch etwas mehr, und zwar, wie es um unsere körperliche Gesundheit steht!

Falten an Mund und Kinn

Falten rund um den Mund herum können laut Experten auf Darmprobleme hindeuten, dass diese Region direkt mit der Verdauung verbunden ist. Insbesondere tiefe, gut sichtbare Falten von der Nase bis hin zum Kinn sprechen dafür, dass Probleme mit dem Darm bzw. der Verdauung vorliegen können. Zudem erscheinen über den Lippen vermehrt Falten, wenn die Frau in die Menopause kommt. Stellen also die Geschlechtsorgane so langsam ihren Dienst ein, kann dies am den Lippenfältchen sichtbar werden.

– Was hilft?

Wenn Sie diese Falten bei Ihnen selbst bemerken, sollten Sie besonders großen Wert auf eine gute Hautpflege in diesem Bereich legen. Es kann hilfreich sein, nach einem reinigenden Peeling Extrakte von rotem Seegras auf die Haut aufzutragen. Eine ähnliche beruhigende Wirkung hat auch Peptide-Serum. Wichtig ist es außerdem, sofort mit dem Rauchen aufzuhören, denn insbesondere starke Raucher leiden ebenfalls häufig unter Mund- und Kinnfalten.

Falten auf der Stirn

Jeder Mensch hat mehr oder weniger sichtbare Querfalten auf der Stirn. Diese entstehen in der Regel, wenn wir unsere Stirn oft kraus ziehen. Aber für die Stirnfalten kommt auch noch ein anderer Entstehungsgrund in Frage: Falten auf der Stirn können auch dafür sprechen, dass schwerwiegende Problem mit dem Magen oder der Blase vorliegen. Der obere Bereich der Stirn ist direkt mit dem Magen verbunden und hat somit direkten Einfluss. Falten in diesem Bereich können dafür sprechen, dass diese Organe lange gestresst wurden oder gar Infektionen aufgetreten sind. Sind die Magenprobleme besonders akut, kann zudem auch ein Ausschlag oder Pickel auftreten. Auch eine Nahrungsmittelunverträglichkeit kann sich auf der unteren Stirnhälfte zeigen.

– Was hilft?

Falls Sie an Ausschlägen oder Pickel auf der unteren Stirnhälfte leiden, raten zahlreiche Experten, am Abend nach 20 Uhr nichts mehr zu essen, denn so wird der Magen in der Nacht entlastet.

Falten um die Augen

Die Augen stehen in direkter Verbindung zur Leber, sie sind sozusagen Geschwisterorgane. Die Leber sorgt dafür, dass das Blut im menschlichen Körper gereinigt wird. Durch eine Diät werden beispielsweise Giftstoffe aus dem Blut gefiltert, was sogar zu einer Verbesserung der Augenfalten führen kann.
Sind Ihre Augen eher angeschwollen als faltig, dann kann dies ebenfalls für verschiedene Störungen im Körper sprechen, wie Nierenprobleme, Bluthochdruck oder ein Omega-3-Fettsäuren Mangel können die Augen anschwellen lassen.

– Was hilft?

Eine gute Anti-Aging-Pflege polstert die Fältchen im Augenbereich etwas auf und lässt sie so deutlich geringer erscheinen. Für eine Verbesserung können Hyaluron oder Retinol sorgen.

Fazit

Wenn Sie nun alarmiert sind, sollten Sie im besten Fall einen Termin mit Ihrem Arzt absprechen. Anhand verschiedener Untersuchungen können Probleme mit den Organen genauer festgestellt werden. Natürlich müssen nicht immer gesundheitliche Einschränkungen der Auslöser für die Falten sein, denn diese sind nun mal in der Regel ein ganz normales Zeichen des Älterwerdens.